Agile Testing Days: Learning is the key to Agile success: Building a learning culture on your Agile team von Declan Whelan

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Der Vortrag von Declan war wirklich super. Insbesondere da ich denke, dass das Thema „Lernen“ nicht nur für das Berufsleben wichtig ist, sondern es kann auch sehr gut auf andere Aspekte des täglichen Lebens angewandt werden. Ich muss sicherlich noch mehr darüber nachdenken, aber hier kommen schonmal meine Notizen von der Session.

Declan beschreibt zu Anfang, wie wichtig es ist eine Kultur für kontinuierliches Lernen zu entwickeln und das „Lernen“ als ein Wert in sich geschätzt werden sollte in einer Organisation. Dann kommt ein wirklich spannendes Experiment. Declan bittet uns an unsere Kindheit zu denken, das Haus, Freunde, Sport … und dann kommt die Übung. Jeder fragt und beantwortet seinem Nachbarn die folgenden zwei Fragen:

  • Wieviele Kinder waren in der Familie?
  • Was war Deine größte Herausforderung als Kind? (es soll keine zu schmerzhafte Erinnerung ausgewählt werden)

Der erste Effek dieses Übung war der Start einer wirklich lebhaften und geräuschvollen Diskussion :-). Aber das Resultat war spannend, denn die Teilnehmer hatten wirklich das Gefühl etwas erfahren zu haben. Ein Teilnehmer sagt: Ich habe in den drei Minuten mehr erfahren als in vielen Sessions bisher. Dies ist auch eine gute Technik um Diskussionen zu starten, bei denen die Teilnehmer erst noch „auftauen“ müssen, z.B. bei agilen Retrospektiven.

Viele Ideen des Vortrags sind angelehnt an das Buch „The Fifth Dicipline“, welches nach dem heutigen Tag definitiv auf meiner Wunschliste steht.

„We are having a dualcore brain, but we are using only half of it!“ (Declan on the left and right side of our brains.)

Es geht weiter mit der Idee des Shu Ha Ri welches sich in aller Kürze mit Folgen, Ausbrechen, Fließend übersetzen lässt. Aber da werde ich noch ein wenig mehr Details „ergoogeln“.

„In the beginner’s mind there are many possibilites, in the expert’s mind there are few.“ by Shunryu Suzuki

Übung: Zeichne eine Hand! Das interessante Ergebnisse unter den Teilnehmern ist, dass kaum jemand wirklich eine Hand anschaut, sondern fast alle verlassen sich auf ihre bereits vorhandene Vorstellung wie eine Hand aussieht. Damit unterwirft man sich selbst einer gewissen Limitierung.

„We have a goal, but often not a purpose.“

Es ist der „Sinn“, der Menschen wirklich motiviert. Es kam noch einiges mehr, aber ich war so absorbiert, dass ich keine wirklich guten Notizen mehr darüber habe.

Es gab noch eine kurze Diskussion, dass es schwierig sein kann eine Kultur des Lernens in einer Organisation zu verankern. Google ist natürlich ein gutes Beispiel, wo dieser Ansatz sehr erfolgreich war. Auch kann ich sagen, dass ich persönlich das Glück habe für eine Firma zu arbeiten, wo der Wert des „beständigen Lernens“ wirklich geschätzt und gefördert wird.

Thomas Jaspers

Langjährige Erfahrung in agilen Softwareprojekten unter Einsatz von Java-Enterprise-Technologien. Schwerpunkt im Bereich der Testautomatisierung (Konzepte und Open-Source Werkzeuge).

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