Continuous Delivery auf der RheinJUG

1 Kommentar

Gestern Abend hat Axel Fontaine auf der RheinJUG seinen Vortrag über Continuous Delivery gehalten. Es war ein guter, kurzweiliger Vortrag dessen Kernaussagen sich relativ kurz zusammenfassen lassen.

Continuous Delivery ist:

  1. Buildautomatisierung
  2. Testautomatisierung
  3. Deploymentautomatisierung

Er stellt fest, dass Build- und Testautomatisierung schon relativ weit sind, es aber bei Deployments noch viele manuelle Schritte gibt. Das stimmt mit Sicherheit. Allerdings können bestimmte Tests (z.B. Akzeptanztests) garnicht ohne Deploymentautomatisierung funktionieren. Dies zeigt wie integriert doch die Bereiche Entwicklung, Test und Betrieb in Wirklichkeit sind.
Für mich besonders interessant: Obwohl er „DevOps“ beschreibt, hat er es nie mit diesem Namen genannt.
Als gute Referenz, für alle die den Vortrag nicht gesehen haben, oder gerne mehr Wissen wollen kann auch ich das Buch von Jez Humble empfehlen: Continuous Delivery – Reliable Software Releases Through Build, Test, and Deployment Automation
Danke auch an die Organisation der RheinJUG, welche immer wieder interessante Vorträge auftreibt. Ich freue mich schon auf Erich Gamma!

Und noch etwas Werbung in eigener Sache am Rande 🙂
Einen Vortrag mit ähnlichem Inhalt, jedoch vom Standpunkt der Performance aus tragen meine Kollegen Rainer und Patrick auf der JAX vor: DevOps High Noon. Am gleichen Tag halte ich abends einen Vortrag über Web Performance Optimization. Ich würde mich freuen viele Blogleser dort zu treffen.

Fabian Lange ist Lead Agent Engineer bei Instana und bei der codecentric als Performance Geek bekannt. Er baut leidenschaftlich gerne schnelle Software und hilft anderen dabei, das Gleiche zu tun.
Er kennt die Java Virtual Machine bis in die letzte Ecke und beherrscht verschiedenste Tools, die JVM, den JIT oder den GC zu verstehen.
Er ist beliebter Vortragender auf zahlreichen Konferenzen und wurde unter anderem mit dem JavaOne Rockstar Award ausgezeichnet.

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Kommentare

  • Axel Fontaine

    Hallo Fabian,

    danke für dein Feedback! Es freut mich, dass es dir gefallen hat!

    Zu deinen Punkten:

    Deploymentautomatisierung und Large Tests (Akzeptanztests): Deploymentautomatisierung auf Test-,Abnahme- oder Produktivsysteme erfordert in der Regel einen Zusammenarbeit mit Betrieb, wo oft politische Hürden überwunden werden müssen.
    Für Large Tests kann man von der Entwicklung aus autark agieren. Tools wie Cargo machen es sehr leicht eine „light“ Variante der Deploymentautomatisierung schnell hin zu bekommen.

    DevOps:
    Ich gebe dir Recht, dass Teile des Vortrags in der Richtung gehen. Deploymentautomatisierung und Packaging im OS-nativen Format sind definitiv ein Paar. Aber für mich geht den zentralen Fokus von DevOps viel weiter in die Systemlandschaft hinein. Ich denke an Rechenzentrumautomatisierung, mit Tools wie Puppet, Chef und Capistrano. Aber auch an die gewaltige Aufgabe des Umdenken und Umskilling bei unseren Entwicklungs- und Betriebskollegen, Herausforderungen an klassische Organisationsstrukturen, usw.

    Spannenden Zeiten 🙂
    Axel

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