codecentric Rafting Event 2011

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Seit der Gründung gilt bei codecentric das Motto „Wer arbeiten kann, der kann auch feiern!“

Unter diesem Motto stiegen am 09. Juni 2011 fünf glückliche Solinger codecentric Mitarbeiter in den Flieger nach Sarajevo, um an einem zweitägigen Rafting-Event zusammen mit den Nearshoring Mitarbeitern aus Serbien und Bosnien teilzunehmen.

Unser Abenteuer begann bereits auf der Fahrt vom Flughafen Sarajevo zum Rafting Camp, das ca. 90km entfernt in der Nähe der Stadt Foca liegt. Der gut gelaunte Fahrer verstand es zwar, seinen rostigen, alten Bus mit stark überhöhter Geschwindigkeit durch die serpentinenartigen Straßen zu steuern, aber wir waren dann trotzdem froh, als wir nach ca. 1,5 Stunden das Rafting Camp am Fluß Tara erblickten.

Wir waren die ersten Ankömmlinge von codecentric und setzten uns erstmal in das hauseigene Restaurant, um unsere Nerven mit einigen Jelen Pivo zu beruhigen.

Nachdem ca. drei Stunden später das Team komplett war, gab es dann auch das ersehnte Abendessen. Dieses bestand aus ausschließlich aus der Umgebung stammenden Bio-Produkten und wurde stets frisch zubereitet – ein kulinarischer Hochgenuss!

Nach einigen weiteren Jelen Pivo und Slivovic ging es dann zu fünft in ein ca. vier Quadratmeter großes Holzhäuschen mit drei Etagenbetten der deutschen Bundeswehr.
Ich für meinen Teil konnte nicht besonders gut schlafen – dem Schnarchen nach zu urteilen hatten andere weniger Probleme.

Mehr oder weniger gut erholt bereiteten wir uns am nächsten Morgen nach einem ausgiebigen Frühstück auf das Rafting vor. In eng anliegende Neopren-Anzügen gepresst und mit Schwimmweste und Helm ausgerüstet fuhren wir in abenteuerlichen Kleinbussen ca. 24km die Tara entlang und überquerten dabei die montenegrinische Grenze.
Unterwegs entdeckten wir einen seitlich abgestürzten LKW, was die Fahrt auf den schmalen Schotterwegen durch den Canyon gefühlt nicht unbedingt sicherer machte …wie gut dass wir eine Palette Jelen Pivo für die Nerven dabei hatten. 🙂

Der Tara River Canyon ist mit 82km der längste Montenegros. An der tiefsten Stelle ist er mit 1300 Meter der tiefste Canyon Europas. Die Tara selbst, mit ihrem tief grünen Wasser in Trinkqualität, bietet auf der ca. 18km langen Rafting Strecke eine Vielzahl an Stromschnellen und wird seitlich von unberührten Wäldern und exotischen Wasserfällen gesäumt. Für mich persönlich war es unfassbar, dass mitten in Europa eine so atemberaubend schöne Naturlandschaft existiert.

Wir fuhren mit jeweils acht Leuten auf zwei Schlauchbooten, die von erfahrenen Camp-Mitarbeitern gesteuert wurden. Irgendwie hatte ich eine gemütliche Tour mit ein paar Schauklern erwartet, immerhin waren wir alle noch Anfänger.
Als wir dann auf die erste Stromschnelle zusteuerten, wurden wir allerdings eines Besseren belehrt.

Die Strömung war gewaltig und wir wurden komplett durchgeschüttelt, während uns der Steuermann auch noch lauthals Befehle zurief. Den Körper voller Adrenalin und bereits vollständig bespritzt mit eiskaltem Wasser, waren wir sofort angesteckt und wollten MEHR. Unterwegs machten wir zwei mal Pause, um uns besonders schöne Wasserfälle anzuschauen und unter einem von ihnen ein eiskaltes Bad zu nehmen. Nass und glücklich beendeten wir unsere atemberaubende Fahrt nach ca. drei Stunden.

Am nächsten Tag bekamen wir vor unserem Abflug außerdem die Gelegenheit, uns die Altstadt Sarajevos anzuschauen. Es war ein großer Kontrast zu der unberührten Natur des Vortags, dennoch genossen wir die interessante Sightseeing-Tour mit landestypischen „cevape im lepina“, also Fleischröllchen im Fladenbrot, und anschließendem „kava“ aus der Kupferkanne. Sehr erstaunt waren wir, als wir mitten in Sarajevo einen uralten Solinger Oberleitungsbus entdeckten, der sogar noch mit der Werbung Solinger Firmen beklebt war. Die Welt ist wirklich klein!

Ich spreche sicherlich für alle Beteiligten wenn ich behaupte dass diese Tour ein absolutes Highlight war, an das wir uns noch sehr lange erinnern werden!

Sascha Novakovic

Sascha ist seit 2008 ein Teil der codecentric-Familie. Seitdem beschäftigt er sich überwiegend mit der Entwicklung von Java-basierten Web-Anwendungen im Versicherungsumfeld.

In seiner Freizeit fährt er gerne Mountainbike mit seinen Arbeitskollegen.

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