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DevOpsDays in Hamburg – “Fertig” heißt released!

26.10.2010 | 2 Minuten Lesezeit

Am 15. und 16. Oktober fand in Hamburg dieses Jahr die internationale Konferenz der DevOps statt. Was ist das? Dahinter verbirgt sich eine Bewegung, die versucht die Abteilungen Entwicklung (Dev) und Operations (Ops) näher zusammenzubringen. Im Zeitalter von agilen Methoden ist dies eine Grundvoraussetzung, um in kurzen Releasezyklen Software ausliefern zu können. Während in vielen Unternehmen die Entwicklungsteams schon nach agilen Methoden arbeiten, sind die Operations oft noch klar vom Rest getrennt und sind am Ende ein nicht zu unterschätzender Zeitfaktor. Neben der Nutzung von technischen Hilfsmitteln, wie z.B. vollständig automatisierte Deployments und Releases, sind oft auch kommunikative und zwischenmenschliche Probleme zu lösen. Gerade in der Vergangenheit ist denke ich nicht nur mir aufgefallen, dass Entwickler und Admins nicht immer die besten Freunde sind ;-). Aber letztendlich verfolgen wir am Ende doch alle das gleiche Ziel: Wir wollen möglichst schnell qualitative und hochverfügbare Software für unsere Kunden bereitstellen.

Stephen Nelson-Smith startete mit seinem Vortrag die Konferenz und berichtete über seine Erfahrungen im DevOps-Umfeld und gab eine kurze Einführung ins Thema. Hier wurde schnell deutlich, dass er eine eindeutige Relevanz von agilen Methoden auch für die Systemadministration sieht. David Anderson (Mitbegründer von Kanban) diskutierte in seiner Fishbowle die Anwendung von Kanban, um Operations an agile Methoden heranzuführen. Das Thema Scrum hielt er im ersten Schritt noch nicht für angebracht, da Sysadmins oft nicht mit festen Zeitrahmen zurechtkommen.

Sehr interessant fand ich den Vortrag von Jez Humble , der über kontinuierliche Auslieferung sprach und darüber auch ein Buch veröffentlich hat. Hier geht es letztendlich über die logische Konsequenz, die aus der kontinuierlichen Integration entsteht. Wenn man Software regelmäßig baut und testet, dann spricht auch nichts dagegen ein kontinuierliches Deployment in die Live-Umgebung durchzuführen. Jez brachte hier auch das Beispiel der Firma flickr , wo 10 Produktionsauslieferungen am Tag keine Seltenheit sind.

Hierbei sind  ganz klar die Zusammenarbeit des Teams und die vollständige Automatisierung der Prozesse der Schlüssel zum Erfolg. Bei Interesse können seine Folien auf slideshare.com angesehen werden.

Aufgefallen ist jedoch, dass der Anteil der Sysadmins im Verhältnis zu Entwicklern höher war, was ich so vorher nicht erwartet habe. Dementsprechend groß war aber auch das Interesse an unserem Messestand von codecentric, wo Fabian Lange das APM-Tool AppDynamics vorgestellt hat. Viele Besucher haben das Tool zum ersten Mal gesehen und waren durchweg begeistert von den Funktionen.

An dieser Stelle auch nochmal herzlichen Dank an die Organisatoren Patrick Debois und Marcel Wegermann. Die Location war wirklich beeindruckend 😉 .

Zum Schluß würde mich natürlich auch noch eure Meinung interessieren. Brauchen wir die devops oder seid ihr und eure Kunden mit der bisherigen Situation zufrieden? 😉 .

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