Das Monitoring großer, verteilter Java-Landschaften hilft vor allem, die Kontrolle über zunehmend komplexe Applikationen zu behalten. Aber viele Administratoren sparen den Aufwand, ein Monitoring überhaupt einzurichten: Keine Zeit. Nun ist eine zeitsparende Abhilfe in Sicht!
“Wir sind eh zu 100% ausgelastet. Wir brauchen eine Lösung, die uns hilft schneller und effektiver zu arbeiten und nicht etwas, das uns mit Glück die Zeit spart, die es selber kostet um es einzurichten und am Laufen zu halten.”
Diese oder ähnliche Aussagen höre ich oft von Administratoren. Mit dem Effekt, dass Lösungen für das Application Performance Monitoring (APM) nur von Experten als “Feuerlöscher” eingesetzt werden.
Was wird also gebraucht? Eine Lösung, die mit minimalem Konfigurationsaufwand eine große Menge an Applikationen überwacht und im Problemfall rasch die Ursache identifiziert.
Tatsächlich habe ich inzwischen ein Tool gefunden und getestet, dass diese Anforderungen erfüllt. (weiterlesen…)
Agile Methoden wie Scrum oder Kanban etablieren sich zunehmend als Alternative zu klassischen Vorgehensmodellen in der Softwareentwicklung. Ist das alles nur ein großer Hype oder steckt mehr dahinter? Gibt es vielleicht sogar einen echten Business Case? Anhand einer idealisierten Geschichte soll verdeutlicht werden, welche Chancen die Agilität bietet und warum sich ein Umstieg rechnet.
In der aktuellen Ausgabe des Business Technology Magazins beschreiben Andreas und ich anhand einer fiktiven Geschichte, warum sich Agilität auch aus finanzieller Sicht für Unternehmen lohnt.
Die 4 Kernthesen für den Business Case für Agilität sind dabei:
- Schneller geschäftlicher Nutzen und Time to Market
- Weniger Fehl- und Blindleistungen
- Risikomanagement von komplexen Situationen
- Hohe und nachhaltige Qualität
Den vollständigen Artikel kann man von unserer Webseite herunterladen: Business Case für Agilität
Nun denn, ich versuche einmal, den wahrscheinlich kürzesten Post zu schreiben, der jemals auf dem codecentric Blog erschienen ist …
Worum geht’s?
Ich wollte nur diejenigen unter Euch, die es noch nicht wissen, kurz darauf hinweisen, dass Dana Bredemeyer seinen bekannten Software Architektur Workshop vom 13.9.2010 – 16.9.2010 bei codecentric halten wird. Dana hat seit fast 10 Jahren keinen öffentlichen Workshop in Deutschland gehalten und von allem, was ich bislang darüber gehört habe, wird das ein wirklich guter Kurs werden. Also, falls irgend jemand von Euch Interesse an dem Workshop haben sollte und dafür nicht extra in die USA reisen möchte (oder darf): Mehr Infos gibt es unter http://www.meettheexperts.de/software-architecture.
Außerdem wollte ich das “Meet the Experts” am 17.9.2010 erwähnen. Das Motto lautet dieses Mal “Herausforderungen in der Architektur heute”. Fünf bekannte Sprecher, darunter Dana Bredemeyer, Dr. Gernot Starke und Prof. Dr. Heinz Züllighoven werden ihre An- und Einsichten zu dem Thema mit Euch teilen. Und wie immer wird es jede Menge Zeit für Diskussionen, Netzwerken, Open Space für Eure Fragen, super Catering, usw. geben. Falls das für jemanden von Euch interessant klingen sollte: Mehr Infos dazu gibt es unter http://www.meettheexperts.de/meettheexperts-architektur.
Okay, das war’s schon. Mehr wollte ich gar nicht erzählen. Ich denke, dass beide Veranstaltungen echt spannend werden und werde auf jeden Fall dabei sein. Und falls jemand von Euch da sein sollte, freue ich mich schon darauf, Dich (oder Sie) kennenzulernen … und falls nicht, klappt es vielleicht ein anderes Mal mit dem Kennenlernen …
AppDynamics ist der aufgehende Stern am Application Performance Management Himmel.
Mirko beschreibt sehr schön in seinem Eintrag “Java Troubleshooting in Produktion: Vorstellung von AppDynamics Lite” warum AppDynamics die richtigen Antworten auf fast alle Fragen in modernen verteilten Architekturen gibt.
Dabei ist ein wesentliches Versprechen von AppDynamics die Einfachheit. Einfache Installation, einfacher Betrieb und schnelle Ergebnisse. Das klingt ungewöhnlich, und fast schon unglaubwürdig. Dass dies aber tatsächlich so ist zeigen folgende ungekürzte Screencasts.
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Die Performance und Stabilität von Java Applikationen in Produktion wird mehr und mehr unternehmenskritisch. Viele (wenn nicht alle) wichtigen Geschäftsprozesse basieren heute auf Software. Der Ausfall oder eine schlechte Performance von Anwendungen wirkt sich dadurch direkt auf den Umsatz eines Unternehmens aus. Immer mehr Unternehmen nutzen zudem Web- und Mobiltechnologien, um Kunden oder Partner in die Geschäftsprozesse zu integrieren. Diese Anwendungen nutzen in der Regel unterschiedlichste Services, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen oder zu präsentieren. Die Systemarchitektur dieser Services und Applikationen ist immer stärker virtualisiert und wandert in private oder öffentliche Clouds.
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So ungefähr sieht meines Erachtens nach ein typisches Albtraumszenario eines Performance-Testers aus: Eine neue Version eines Testobjekts findet den Weg in meine Hände. Nach etwas Herumkonfigurieren, um das Ding ans Laufen zu kriegen, führe ich einen kurzen, ersten Testlauf durch. Irgendjemand – Entwicklung, Architektur, Projektmanagement, wer auch immer – bekommt davon Wind und ist neugierig auf die Ergebnisse. Ich versuche es mit einer Verzögerungstaktik: „Es ist der allererste Lauf. Die Testumgebung ist noch gar nicht vollständig aufgebaut. Wir müssen noch mehr Tests durchführen. Erst müssen wir die Zahlen bestätigen, bevor es irgendeinen Sinn ergibt, sie zu diskutieren.“ Mein Gegenüber gibt nicht auf und bohrt weiter. Er sei sich aller meiner Bedenken bewusst und wolle nur seine Neugier befriedigen. Letztendlich gebe ich nach und liefere die Zahlen, was ich schon kurz darauf zutiefst bereue. Mein kleines Fitzelchen an Information hat wie eine Lawine in Null-komma-Nichts eine gigantische Größe erreicht und kommt wie ein Bumerang zu mir zurück.
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